Bilder-Galerie / Kunst & Illustrationen


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Otto Geigenberger 1881 - 1946

Weiblicher Akt - Öl auf Malpappe, unsign.

Hier handelt es sich wohl um einen Entwurf einer Illustration für die Münchner Kunstzeitschrift "Jugend"
Otto Geigenberger war ein Sohn des Bildhauers Heinrich Geigenberger. Unter sechs Geschwistern wurde Paul Bildhauer,
August ein bekannter Karikaturist und Illustrator. Seine Kinder, die Zwillinge Anneliese und Hanns-Otto Geigenberger,
wurden 1914 geboren und studierten später Malerei und Graphik an der Münchner Akademie.
Er war Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Otto Geigenberger studierte in München Malerei an der Königlichen Kunstgewerbeschule bei Max Arthur Stremel
und Maximilian Dasio. Am Polytechnikum machte er einen Zeichenlehrer-Abschluss. Nach kurzer Lehrtätigkeit an
Holzschnittschulen in Oberammergau und Berchtesgaden ließ er sich 1905 in München als freier Kunstmaler nieder
und heiratete. Mit Bruder August gründete er eine kunstgewerbliche Werkstatt für Kinderbuchillustrationen und Kinderspielzeugentwürfe.
Längere Studienreisen führten Geigenberger sechs Monate nach Paris, ein Jahr nach Rom in die Villa Massimo,
außerdem nach Südfrankreich, Luxemburg, Belgien, Holland, Österreich und vor allem nach Italien, wo er alljährlich
an den verschiedensten Orten aquarellierte. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Geigenbergers Bilder uneinheitlich
beurteilt. Teilweise wurden sie beschlagnahmt, teilweise noch ausgestellt.

Heute befinden sich seine Werke in staatlichen und städtischen Museen und in Händen verschiedener Sammler
im In- und Ausland. Otto Geigenberger erhielt die Albrecht-Dürer-Medaille der Stadt Nürnberg. Er gehörte der Münchner
Sezession, der Berliner Secession, dem Verein Berliner Künstler und nach 1945 der Neuen Gruppe in München und
der Künstlergilde Ulm an. Zu seinen engeren Malerfreunden zählten Josef Kutter, Anton Kerschbaumer, Julius Sailer,
Florian Bosch, Max Liebermann, B. Bleeker, Rudolf Großmann und Leo Putz.
Am 6. Juli 1946 starb er unerwartet nach einer Operation in Ulm.

Akt - Otto Geigenberger

 

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© 2005  Bernhard Oberdieck